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Der Traum von Hoffnung und Heilung - ein Weg aus der Krankheit zum Lebensglück  -  und dann zur Spiritualität -  mein eigener Weg.

Als Kind schon quälten mich die verschiedensten Krankheiten. Ich wurde verschickt und mit Medikamenten behandelt. Sie ist eben empfindlich, wurde gesagt. Mit den Jahren nahmen meine körperlichen Symptome zu und mit 36 war ich so krank, dass ich kaum noch lebensfähig war. Allergien verstopften die Nebenhöhlen, Bronchien und Nase; die Ekzeme juckten und brannten. Mein überempfindlicher Magen zog sich oft sauer zusammen und war nur mit Medikamenten zu beruhigen. Das Herz schmerzte und raste, die Ärzte sagten, es wären Herzrhythmusstörungen, die in Angina pectoris enden würden. Ich bekam Betablocker. Es bildeten sich schmerzhafte Thrombosen, meine Wirbelsäule machte schlapp. Polypen wuchsen in meinem Kopf und mussten operiert werden. Meine spastische Bronchitis schien chronisch zu werden, die Ärzte sprachen von Asthma und Frührente. Nichts ging mehr! Doch dann wendete sich das Blatt:

In meinem Leben gab es wunderbare Menschen, die mir Hilfe boten...

Als ich lernte, genauer hinzusehen, woher die Krankheiten kamen, brauchte ich keine Brille mehr. Ich lernte, Menschen und Situationen, auf die ich bisher allergisch reagiert hatte, aus meinem Leben gehen zu lassen, so gingen meine Allergien zurück. Ich lernte, meinen Selbstwert zu erkennen, und brauchte mich nicht mehr mit Ekzemen zu bestrafen.

Meine verstopften Adern wurden wieder durchlässig, während ich lernte, das Leben in Freude fließen zu lassen. Ich lernte, die Liebe wieder zuzulassen, und brauchte keine entzündeten und wütenden Thrombosen mehr. Während ich die Liebe wieder zuließ in meinem Leben, begann ich mich wieder anzunehmen. Als  ich mein Herz nicht mehr mit Trauer und Frust einengte, hörten meine Herzrhythmusstörungen auf. Ich erkannte, dass kein Mensch das Recht hatte, mir seine Meinung aufzuzwingen. Ich lernte, "nein" zu sagen und befreite damit meine Bronchien vor Erstickungsanfällen und konnte das Asthma gehen lassen. Ich erfuhr, wie ich auf angemessene Weise meine Wut herauslassen konnte, wenn mit Enkel Lucaes nötig war, aber ich musste sie mir nicht mehr auf den Magen schlagen lassen. Indem ich verzeihen lernte, löste sich meine alte Wut auf. Ich konnte plötzlich alte Gefühlsverletzungen, die meine Polypen wachsen ließen, verstehen und auflösen. Affirmationen halfen mir, selbstschädigende Glaubensmuster zu verändern.

Nach meiner eigenen vollständigen Genesung, brannte ich darauf, mehr über das zu wissen, was mich geheilt hat, und so begann mein Weg. Nach dem langen und intensiven Weg meiner Ausbildung  bin ich an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich die Hilfe,die ich einmal selbst empfangen habe, anderen Menschen weitergeben darf.  

                

                 
 

 

 

© 2011 by Angelika Storm